PC Aufrüsten – der ultimative Tipp: SSD einbauen

Egal ob PC oder Notebook; ein SSD-Einbau gelingt immer einfach und schnell. Die kleinen Festplatten erreichen Schreib/Leseraten von bis zu 500MB/s und hauchen auch neues Leben in etwas ältere Modelle ein.

CC flickr.com/photos/machu/4285366992/
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Idealerweise sollten Sie dem Einbau gleich zum Anlass nehmen, das System neu aufzusetzen. Es ist aber auch ein Klonen bzw. ein Abbild und Rücksicherung über einen externen Datenträger (USB/NAS) des gesamten Systems möglich (z.B. mit Acronis True Image HD Testversion oder GParted. Eines gilt aber immer: Vor Eingriff unbedingt Daten sichern! Windows Backup auf ein NAS

Auf dem PC oder Notebook sollte mindestens Windows 7 oder Windows 8 installiert sein, SATA2 bzw. SATA3 sollte verfügbar und im Bios der AHCI-Modus aktiviert sein. Diese Windows-Versionen kommen am besten mit einer SSD zurecht (TRIM-funktion für Verhinderung der schleichenden Verlangsamung des Dateizugriffs).

Beim Einbau der SSD in ein Notebook achten Sie auf die Größe der Festplatte. Gebräuchlich sind 2,5 oder 1,8 Zoll. Bei der Bauhöhe stehen 7 und 9,5 Millimeter zur Auswahl. Bitte unbedingt vor Kauf checken auf der Hersteller Seite des Notbooks oder einfach durch Ausbau und abmessen (2,5 oder 1,8 Zoll ist die Breite auf der Anschlusseite; 1 Zoll = 25,4mm).

Bei PC’s gestaltet sich der Einbau fast genauso wie der einer normalen HDD. Wählen Sie einen freien Festplattenschacht, SSD reinschieben und anschrauben. Mit einem freien Strom- und SATA-Anschluss verbinden. Viele SSDs haben jedoch anstatt einer Größe von 3,5 lediglich 2,5 Zoll, dann benötigen Sie einen separaten SSD-Einbaurahmen (ab rund 5 Euro).

Nach dem Einbau können Sie wie gewohnt das Betriebssystem installieren oder vom Original Wiederherstellungsdatenträger wiederherstellen. Beziehungsweise das Image mit dem Image Tool der Wahl zurückspielen.

Abschließend:

Deaktivieren Sie die automatische Defragmentierung (direkt im Windows-eigenen „Defrag“-Tool unter Optionen, beziehungsweise in den Laufwerkseigenschaften im Windows-Explorer unter dem Tab „Tools“). Es empfiehlt es sich zudem, Windows-Funktionen wie die Indizierung, „Prefetch“ und „Superfetch“ auszuschalten.

Tippen Sie anschließend „regedit“ ein und bestätigen Sie mit „Enter“. Navigieren Sie zu dem Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters“, doppelklicken auf „EnablePrefetcher“ und ändern den Wert gegebenenfalls auf „0

Für eine korrekte Erkennung der SSD ist die BIOS-Einstellung vor einer Neuinstallation entscheidend: Im BIOS muss der AHCI-Modus aktiviert worden sein.

Falls das Betriebssystem bereits installiert wurde, darf der BIOS-Eintrag erst nach einer entsprechenden Änderung in der Registrierungsdatei vorgenommen werden, ansonsten startet Windows 7 nicht mehr.

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